Alena Anderlová: Hullygully

 

Kleine Galerie
22. 3 - 6. 5. 2012
Kurator: Marcel Fišer

 

Alena Anderlová (1977) kehrte nach der Absolvierung der Prager Kunstakademie (1999-2005, bei Antonín Střížek und Michael Rittstein) ins heimische Klattau /Klatovy zurück. Sie vertritt eine bestimmte figurative Linie der zeitgenössischen jungen Malerei mit einer Tendenz zum Erzählen und zur grotesken Übertreibung, wie sie in der Ausstellung Normale Malerei (Normální malba) im Prager Mánes (2009) vorgestellt wurde.. Auch ihre Bilder besitzen eine eigenartige Dynamik. Mit einer lockeren Handschrift stellt sie Handlungssituationen dar - manchmal völlig realistische, ein andermal ad absurdum geführte -, die auf einer Konfrontation von Gestalten, Tieren oder Verkehrsmitteln beruhen. Diese sich ständig wiederholende motivische Dreiheit bestimmt ihre Bilderwelt; die Umgebung wird hier dagegen meistens nur leicht angedeutet durch ein Architekturdetail, eine Landstraße oder einige Bäume, was ihren Bildern eine eigenartige unwirkliche Atmosphäre verleiht. Ihre Geschichten werden häufig leicht unscharf dargestellt, als wären sie von Nebel verhüllt, oder als spielten sie sich in einem dunklen Wald oder in der Nacht ab. Gleichzeitig ist diese Unschärfe ein symbolisches Element, das eine Erinnerung ausdrückt, die in sich immer Realistisches und Imaginäres verbindet. Das gilt auch für das Herzstück der Ausstellung in Eger /Cheb, ihren letzten Zyklus, in dem sich die Künstlerin mit der Welt der Kirmesattraktionen befasst. Nach einer dieser Attraktionen, die eine direkte Verbindung zu Klattau hat, haben wir die Ausstellung auch benannt. Hullygully heißt nämlich auch eine besondere Art von Karussell, die an der Wende der 1960er und 1970er Jahre von einer berühmten Karussellbetreiberfamilie aus Klattau konstruiert worden war.

Alena Anderlová: Hullygully -
 
Alena Anderlová: Hullygully -
Alena Anderlová: Hullygully -
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