Syntonos und die Freilichtlandschaftsmalerei der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert

GAVU - Grosse Galerie

6. 10.-31. 12. 2016

Kuratoren: Hana Bilavčíková, Marcel Fišer, Michael Zachař

Der Terminus Syntonos taucht in der Literatur auf als Bezeichnung für eine Technik der Bilder von Antonín Slavíček, Otakar Lebeda, Antonín Hudeček und einigen weiteren Schülern von Julius Mařák um das Jahr 1900, bisher hat sich bei uns in Tschechien niemand mit diesem Phänomen systematisch beschäftigt. In Wirklichkeit handelt es sich nicht um die Bezeichnung einer Maltechnik, sondern um eine konkrete Marke von Wasserfarben, eine der zahlreichen, die man in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts industriell herzustellen begann. Dank ihrer interessanten Eigenschaften zogen die Farben der Marke Syntonos jedoch schon von Anfang an die Aufmerksamkeit auf sich und riefen sowohl Begeisterung als auch schroffe Ablehnung hervor. Die gegenwärtige Ausstellung stellt zum ersten Mal zusammenfassend einen großen Teil der Bilder vor, die traditionell mit dem Etikett Syntonos belegt werden. Zugleich präsentiert sie die Ergebnisse der restauratorisch-technologischen Untersuchung, die von Hana Bilavčíková im Rahmen ihrer Dissertation an der Akademie der bildenden Künste in Prag durchgeführt wurde.

Syntonos und die Freilichtlandschaftsmalerei der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert -
Antonín Slavíček, Červené střechy, 1900, Národní galerie v Praze
 
Syntonos und die Freilichtlandschaftsmalerei der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert -
Antonín Slavíček, Červené střechy, Národní galerie v Praze
Syntonos und die Freilichtlandschaftsmalerei der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert -
Antonín Slavíček, Na podzim v mlze, 1897, Národní galerie v Praze
Syntonos und die Freilichtlandschaftsmalerei der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert -
Antonín Hudeček, Koupání, 1897, Národní galerie v Praze
Syntonos und die Freilichtlandschaftsmalerei der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert -
Otakar Lebeda, Karlovy Vary, 1898, Národní galerie v Praze

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