Otakar Nejedlý, Die Eiche in Lány, 1921

GAVU – Opus magnum

4. 10.–30. 12. 2018

Kurator Marcel Fišer

In den Sammlungen der Galerie der Bildenden Kunst in Eger (GAVU Cheb) befindet sich ein Gemälde Die Eiche in Lány aus dem Jahr 1921, dessen Autor der bedeutende tschechische Landschaftsmaler und Professor an der Prager Akademie der Künste Otakar Nejedlý (1883-1957) ist. Auf ihm ist ein außergewöhnlicher Baum im Wildpark des Präsidentenschlosses in Lány festgehalten. Es wird nämlich überliefert, dass unter diesem Baum einer der Teilverträge der sog. Kleinen Entente unterschrieben wurde, eines Vertragswerks der Zwischenkriegszeit zur Zusammenarbeit zwischen der Tschechoslowakei, Rumänien und Jugoslawien, doch konnten bisher zu diesem Ereignis keinerlei Quellen gefunden werden. Es existiert jedoch beispielsweise eine Fotografie von Präsident Masaryk mit einer Gruppe ihm nahestehender Intellektueller unter diesem Baum, wo dieser genau unter dem gleichen Blickwinkel festgehalten ist wie auf Nejedlýs Gemälde. Als geheiligte Eiche taucht er auch in dem berühmten Film Marketa Lazarová in der Liebesszene von Alexandra und Kristián auf. Seit der Entstehung des Gemäldes hat der Baum zwar seine Krone verloren und ist von ihm nur ein Torso des Stammes geblieben, er lebt aber noch.

Otakar Nejedlý, Die Eiche in Lány, 1921 -
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